Hanf: 8 wichtige Gründe

Hanf ist eine uralte Kulturpflanze. Und Hanfprodukte sind eines der hochwertigsten pflanzlichen Lebensmittel. Vor allem die Hanfsamen punkten mit hohem Gesundheitsfaktor: Wertvolle Fette, hochwertiges veganes Protein, dazu zig Vitamine und Mineralstoffe. Ein echtes Superfood, dieser Hanf! Hier kommen 8 gute Gründe für eine Ernährung mit Hanfprodukten.

Welche Fette stecken in Hanf?

Kokosöl enthält fast ausschließlich gesättigte Fette, Palmöl zu einem Großteil. Eine gesunde Ernährung sollte jedoch möglichst viele ungesättigte Fettsäuren enthalten.1 Hanfsamen bestehen zu 50 Prozent aus gesunden ungesättigten Fetten.2 Dazu kommt: Keine Pflanze weist einen höheren Gehalt an mehrfach ungesättigten Omega 3- und Omega 6-Fettsäuren auf. Diese Fettsäuren braucht dein Körper, um leistungsfähig zu bleiben. Allein kann er die Omega-Säuren nicht bilden – also müssen wir sie über unsere Nahrung aufnehmen. Das Tolle am Hanf: Seine Samen und sein Öl haben eine für den menschlichen Organismus die ideale Fettsäuren-Zusammensetzung. In Hanfsamen ist die Menge an Omega 6-Säuren drei Mal so hoch wie die Menge an Omega 3-Säuren. Genau in diesem Verhältnis wirken die beiden Fettsäuren am effektivsten gegen hohen Blutdruck, Rheuma und Arthrose. Alle anderen Pflanzenöle haben einen weit höheren Anteil Omega 6-Säuren: Olivenöl neun Mal so viel, Sonnenblumenöl sogar 128 mal so viel.3 Ein weiteres Plus von Hanf: Sein Öl ist reich an Linolsäure und Linolensäuren. Sie hemmen Entzündungsprozesse im Körper und können Hautkrankheiten wie Neurodermitis mildern.4 Die Gamma-Linolensäure spielt eine wichtige Rolle für unsere Gehirnfunktionen, vor allem für die Nerven. Außerdem senkt sie den Blutdruck.5
Verarbeitung der Hanfpflanze
Verarbeitung der Hanfpflanze
Bildquelle: AdobeStocks123Tours

Ist Hanfprotein ein Ersatz für tierische Proteine?

Hanfsamen bestehen zu gut 30 Prozent aus hochwertigen veganen Proteinen.6 Anders als viele tierische Eiweißstoffe ist Hanfprotein leicht verdaulich, der Organismus verwertet es gut. Zugleich stecken im Hanf alle neun Aminosäuren, die unser Körper nicht selbst bilden kann. Wissenschaftler sehen Hanfprotein als innovativen Ersatz für tierisches Eiweiß: Forscher der Universität Hohenheim bei Stuttgart bescheinigen Hanfprotein eine „hohe biologische Wertigkeit.“7

Welche Vitamine und Mineralstoffe liefert Hanf?

Hanfsamen liefern dir die Vitamine B1, B2 und E. Unser Körper braucht Vitamin B1, um Kohlehydrate in Energie umzuwandeln und für die Nervenfunktionen. Vitamin B2 ist zentral für die normale Zellfunktion, Vitamin E schützt unsere Zellen und unterstützt das Immunsystem. Ebenfalls in Hanf enthalten: Die Mineralstoffe Magnesium und Kalzium, wichtig für Muskeln, Nerven, Herz und Zähne, plus das Spurenelement Eisen – zentral für den Sauerstofftransport im Körper. Kokosfett enthält Spuren von Vitamin E, beim Raffinieren geht das Vitamin jedoch verloren.

Wie schmeckt Hanf?

Hanf punktet auch mit Geschmack und Farbe. Seine Samen und sein Öl schmecken dezent nussig, die grünliche Farbe signalisiert: Hier ist alles fein pflanzlich und 100 Prozent Natur. Dazu die besondere Konsistenz von Hanfprodukten. Unsere Vega Lecker-Spezialitäten schmelzen nicht beim Zubereiten, vielmehr sind sie außen knusprig und innen cremig. Ein weiteres Plus: Hanf ist gluten- und laktosefrei.

Hanflabyrinth
Hanflabyrinth
Bildquelle: AdobeStocks123Tours
Hat Hanfsamen viele Kalorien?
Einerseits steckt in Hanfsamen viel Fett.8 Was auch gut ist, denn Fett ist ein wichtiger Geschmacksträger. Andererseits müssen Lebensmittel aus Hanfsamen keine Fettbomben sein. Vega Lecker Salatwürfel haben nur 9,3 Gramm Fett pro 100 Gramm, in anderen pflanzlichen Alternativen für Hirtenkäse steckt mehr als doppelt so viel Fett.9 Vega Lecker Grill- und Pfannengut enthält sogar nur 8 Gramm Fett. Und die wertvollen pflanzlichen Proteine in Hanfprodukten sind sowieso ideal für eine figurbewusste und vegane Ernährung.
Unverarbeitete Hanfsamen
Bildquelle: AdobeStocks123Tours
Machen Lebensmittel aus Hanf high?
Keine Sorge: Hanfprodukte machen nicht high. Der Nutzhanf in Lebensmitteln und Cannabis-Hanf sind zwei unterschiedliche Arten. Der Hanf in der Lebensmittelproduktion weist weniger als 0,2 Prozent THC (Tetrahydrocannabinol) auf. Anderer Hanf darf in Europa gar nicht angebaut werden. Dazu kommt: Die THC-reichen Pflanzenteilen sind Blüten, Blätter und Stängel. In Hanfsamen – und damit auch in Hanföl – ist so gut wie gar kein THC enthalten.10 Wir haben es uns von unabhängigen Forschern ausrechnen lassen: Um beim Konsum der Vega Lecker-Produkte auch nur den Hauch eines berauschenden Effekts zu spüren, müsste man 300 bis 400 Gläser Vega Lecker Salatwürfel oder 1.000 Stück Vega Lecker Grill- und Pfannengut essen.
Was bedeutet der Hanfanbau für das Klima?
Hanf ist genügsam. Er wächst schnell und fast überall, egal wie niedrig der Nährstoffgehalt des Bodens. Außerdem gilt Hanf als ideal Pflanze zum Regenerieren ausgelaugter Äcker: Er gibt seine Energie aus dem Sonnenlicht in den Boden, davon profitieren die Mikroorganismen in der Erde.11 Ein weiteres Umweltplus: Hanf ist sehr widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge, Pflanzenschutzmittel sind überflüssig. Und: Hanf braucht wenig Wasser. In Nordeuropa angebautem Hanf reicht zum Wachstum der Regen.12
Welche Teile der Hanfpflanze lassen sich nutzen?
Hanf liefert nicht nur wertvolles Öl für hochwertige Lebensmittel. Mit den einzelnen Bestandteilen der Pflanze lässt sich noch mehr produzieren: Seile und textile Stoffe aus den Fasern, Tee aus den Blättern: Auch als Dämmmaterial beim Bauen wird Hanf eingesetzt. Die vielen Vorteile des Hanfs sind seit Jahrtausenden bekannt. Schon vor mehr als 4000 Jahren bauten die Chinesen Hanf an, um daraus Papier, Textilien, Seile und Öl herzustellen.13 Bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts war Hanf die weltweit am häufigsten angebaute Nutzpflanze.
Quellen